Unser Gärtnertipp für Sie

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September/Oktober

  • Teilen und Umpflanzen von Stauden.
  • Für eine Blütenpracht im Frühjahr, jetzt Blumenzwiebeln stecken.
  • Ab Mitte September sind bei entsprechender Bodenfeuchtigkeit immergrüne Gehölze mit Wurzelballen zu verpflanzen.
  • Verblühtes, z.B. bei Dahlien und Rosen, weiterhin ausschneiden.
  • Bei Nachtfrostgefahr Kübelpflanzen in Sicherheit bringen. Es ist darauf zu achten, dass die Kübelpflanzen schädlings- und krankheitsfrei ins Winterquartier eingeräumt werden, da sich diese dort sonst weiter verbreiten.
  • Mitte Oktober Anlegen von Leimringen an Obstbäumen gegen Frostspanner.
  • Äpfel, Birnen und Pflaumen mit Faulstellen ständig entfernen, da diese sonst eine Quelle für Neuinfektionen sind.
  • Dahlienknollen erst nach dem ersten Nachtfrost roden, dabei werden die abgefrorenen Stängel auf ca. 15 cm Länge zurückgeschnitten.
  • Ab Mitte Oktober ist auch an die Ernte von Winteräpfeln und -birnen zu denken. Die Früchte sind erntereif, wenn sich beim Anheben der Stiel leicht vom Ast löst. Faule Früchte und Fruchtmumien gleich mit Auspflücken und entsorgen!
  • Ein gründliches Wässern der immergrünen Laub- und Nadelgehölze ist in diesem Jahr mit monatelanger Trockenheit und einem großen Wasserdefizit besonders wichtig, damit die Gehölze im Winter keinen Schaden nehmen!!!

So schön blühten im letzten Jahr die Hängepelargonien auf dem Dach unseres Gartencenters. Wir hatten sie in Floragard Aktiv-Pflanzenerde eingetopft. Selbst ohne Düngung in den ersten drei Monaten haben sie sich prächtig entwickelt. Im Spätsommer halfen wir dann doch noch mit etwas Flüssig-Dünger von Compo nach, damit der schöne Blütenflor nicht etwa nachlässt.

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Sie wünschen sich auch prächtig blühende Blumenkästen? - Dann sparen Sie bitte nicht an der Blumenerde! Neben kräftigen Pflanzen ist der Erfolg entscheidend von einer guten Blumenerde abhängig! Wir erleben es immer wieder, dass Kunden darüber klagen: Unsere Pflanzen gedeihen nicht richtig, was habe ich falsch gemacht? Bei Rückfragen erfährt man dann oft, dass eine Billigerde aus dem Supermarkt verwendet wurde. Darin gedeihen selbst gute Pflanzen schlecht! Weil mich dieses Thema selbst sehr interessiert, mache ich dieses Jahr einen Versuch mit 3 verschiedenen Erden. Ich halte Sie in Abständen darüber auf dem Laufenden.

Am 12. Mai 2019 habe ich drei Hängepelargonien der gleichen Sorte in 3 Liter-Container eingetopft. Links eine preiswerte Erde, einen zweiten Topf mit sehr guter Floragard-Aktivpflanzenerde und einen dritten Topf mit eigenem Garten-Kompost. Jetzt bin ich auf die Entwicklung der Pflanzen selbst gespannt! Im Moment (22. Mai) tut sich wegen des kalten Wetters noch nichts. In Abständen werde ich Ihnen an dieser Stelle die Entwicklung der Pflanzen zeigen.

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An dieser Stelle will ich wieder von meinem Versuch berichten, mit dem ich selbst etwas unzufrieden bin. Ich habe bei der Pflanzenauswhl nicht richtig darauf geachtet, dass ich frische Ware dazu nehme. Weil die Pflanzen schon längere Zeit im Markt standen, hat es doch länger bis zu Blüte gedauert. Zur Zeit (letzte Juniwoche) blüht es beim 'Grünen Jan' am reichsten. Das erstaunt mich, denn die Erde hat keinen guten Eindruck auf mich gemacht. Sie enthält viele unverrottete Holzbestandteile und hat deshalb ein schlechtes Wasserhaltevermögen.  Außerdem sind die Blätter der 'Grünen-Jan-Pelargonie' ziemlich gelblich, was auf eine Unterversorgung mit Stickstoff hinweist. Die Pflanze in meinem eigenen Gartenkompost hat sich gut entwickelt. Am besten speichert die Floragard-Erde das Wasser. Nun bin ich gespannt, welche Entwicklung die Pflanzen in den nächsten Wochen nehmen werden.

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Am 2. Juli blühen alle drei Hängepelargonien sehr reich. Es ist aber deutlich zu sehen, dass sich die Gelbfärbung beim 'Grünen Jan' weiter fortsetzt.

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Am 19.Juli zeigt sich die Pflanze in der Erde vom 'Grünen Jan' schwächer entwickelt als die beiden anderen. Auch das gelbliche Laub auf Grund von Nährstoffunterversorgung ist gut zu sehen.

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Das wird nun das letzte Bild von meinem Erde-Versuch in diesem Jahr sein. Nach meinem Urlaub habe ich alle drei Pelargonien einmal flüssig gedüngt, um ihnen nochmal einen kleinen Schub zu geben. Man sieht schon, dass die linke Pflanze nicht so kräftig ist, wie die beiden anderen. Deshalb mein Rat: Setzen Sie beim Einpflanzen Ihrer Balkon- und Kübelpflanzen auf die Verwendung einer guten Erde. Es zahlt sich wirklich aus.

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Die Hängepelargonien auf dem Dach unseres Gartencenters zeigen sich in der abendlichen Sonne von ihrer besten Seite. Sie sind am 30.Juli gut entwickelt. Durch die Pflanzung in Floragard-Aktiverde sind sie ohne Zusatzdüngung sehr gut gewachsen und werden immer wieder von vielen Kunden bestaunt.

Unser Gärtnertipp von:
Christian Berger - Baumschulgärtner seit 1976

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